Sightseeing Berlin Alexanderplatz

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Der Alexanderplatz in Berlin ist eine lokale Attraktion der Superlative. Zum einen handelt es sich beim „Alex“, wie er im Volksmund gerne genannt wird, um den größten innerstädtischen Platz Deutschlands, zum anderen befindet sich direkt in der Nähe der Berliner Fernsehturm, welcher als höchstes deutsches Bauwerk mit 368 Metern Höhe den Rekord hält. Wer der Bundeshauptstadt Berlin einen Besuch abstattet oder gar tagtäglich den Alexanderplatz kreuzt, begegnet darüber hinaus einem eindrucksvollen Teil der Berliner Geschichte.

Entstehung und Geschichte Alexanderplatz Berlin

Das Erscheinungsbild des Berliner Alexanderplatz hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte stark gewandelt. Trotzdem kam dem Ort seit seiner Entstehung eine stets wichtige Bedeutung zu. Seine Eigenschaft als Verkehrsknotenpunkt behält er bis in die Gegenwart.

Anfangs befand sich der Platz vor der mittelalterlichen Stadtmauer und einem wichtigen Stadttor, das den Zugang zu Berlin ermöglichte. Sukzessive wurde die bis dahin unbebaute Fläche besiedelt und später gab es einen regen Viehhandel vor den Festungsmauern, der in der Stadt selbst verboten war. Im Laufe weiterer Jahrhunderte vergrößerte sich Berlin und schloss somit die Vorstädte mit ein. Der Platz teilte sich in zwei Bereiche, einem Paradeplatz und dem Markt. Nachdem Zar Alexander I. von Russland Anfang des 19.Jh. Berlin einen Besuch abstattete, benannte König Friedrich Wilhelm III. den Platz kurzerhand nach dem russischen Zaren.

Ende des 19. Jh. wurden unter anderem der Stadtbahnhof sowie das berühmte Grand Hotel errichtet. Der Alexanderplatz erfuhr eine Umgestaltung, wurde mit einer Grünanlage versehen und von den ersten Pferdeomnibuslinien frequentiert. Zu Beginn des 20. Jh. folgte die Gründung des ersten deutschen Kabaretts am Alexanderplatz durch Ernst von Wolzogen. Die Wirtschaft gedieh und große Warenhäuser wurden gebaut. Den Verkehr und die vielseitigen Verkehrsmittel, die hier durchliefen, konnte der Alexanderplatz kaum noch bewältigen. Wieder erfolgte eine große Umstrukturierung bis das Geld infolge der Weltwirtschaftskrise ausging.

Wie so vieles in Berlin und anderen Städten lag der Alexanderplatz nach dem Zweiten Weltkrieg in Trümmern und musste wieder aufgebaut werden, wobei in den 60er Jahren eine komplette Neugestaltung erfolgte.

Tiefbunker Alexanderplatz

Während der großen Umstrukturierung vor dem Zweiten Weltkrieg gab es auch Pläne zur Gestaltung des Untergrunds hinsichtlich des Ausbaus weiterer U-Bahn-Strecken. Eine der neuen U-Bahn-Linien konnte jedoch nicht mehr fertiggestellt werden aufgrund der Weltwirtschaftskrise. Wer an der Station Alexanderplatz mit der U-Bahn der Linie 5 fährt, wird den doppelten Bahnsteig bemerken. Es werden jedoch nur die beiden mittleren Gleise tatsächlich genutzt.

In den 40er Jahren wollten die Nationalsozialisten alte Fundamentblöcke und die U-Bahn-Schächte zu einer zweistöckigen Bunkeranlage ausbauen. Im Auftrag der Deutschen Reichsbahn sollten alle Bahnhöfe in Berlin mit Luftschutzräumen versehen werden, um Fahrgästen und der angrenzenden Bevölkerung eine sichere Zuflucht zu gewähren. Der Tiefbunker am Alexanderplatz bot etwa 3.500 Menschen Unterschlupf. Damit zählte der Tiefbunker am Alex zu einer der größten Bunkeranlagen im Zweiten Weltkrieg. Im Mai 1995 sprengten die Nationalsozialisten den S-Bahntunnel unter dem Landwehrkanal. Das eindringende Wasser flutete den Tiefbunker unter dem Alexanderplatz und die Tunnelsysteme. Entgegen der Gerüchte kamen dabei aber keine Menschen ums Leben.

Sehenswürdigkeiten am Alexanderplatz

Gegenwärtig sind mit dem Alex zusätzlich auch die umliegenden Gebäude gemeint.

  • Der Berliner Fernsehturm ist das Wahrzeichen der Bundeshauptstadt und wurde Mitte der 60er Jahren zu DDR-Zeiten erbaut.
  • Die Weltzeituhr wurde ebenso wie der Fernsehturm im Jahre 1969 eröffnet. Sie zeigt auf 24 Seiten die Stunden der 24 Zeitzonen der Erde während sich darüber jede Minute eine vereinfachte Darstellung des Sonnensystems dreht.
  • Der Brunnen der Völkerfreundschaft umfasst einen Durchmesser von 23 Metern. Über 17 Schalen fließt das Wasser spiralförmig abwärts.
  • Das Bauwerk der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz war einst das Centrum-Warenhaus. In den Phasen späterer Umbauarbeiten wurde das Kaufhaus nie geschlossen, das Einkaufen blieb weiterhin sichergestellt.
  • Ein Sinnbild der klassischen Moderne symbolisiert das denkmalgeschützte Berolinahaus. Es ist eines der Objekte, die im Rahmen der Umgestaltung der 20er Jahre vor der Weltwirtschaftskrise realisiert werden konnten.
  • Das Rote Rathaus imponiert natürlich durch die rote Fassade und dient seit 1992 als Sitz dem Senat und Bürgermeister.
  • Der Neptunbrunnen im neobarocken Stil steht seit 1891 an Ort und Stelle und wurde Kaiser Wilhelm II. von der Stadt geschenkt.
  • In der historischen Mitte Berlins ist auch die evangelische Marienkirche zu finden, die noch aus dem Mittelalter stammt.
  • Das Alexa Einkaufszentrum bietet seit 2007 allen Besuchern umfangreiche Shopping-Möglichkeiten.
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