Kanaren – Die Inseln des ewigen Frühlings

Teil IV – Lanzarote

Kamelreiten auf Lanzarote

Die „schwarze Perle“ der kanarischen Inseln ist Lanzarote. Der Name kommt wohl von dem sehr trockenen Klima und der dunklen Vulkanerde. Mit der geringsten Niederschlagsmenge ist Lanzarote die am wenigsten bewachsene Insel der Kanaren. Trotzdem ermöglicht die abkühlende feuchte Meeresluft auf der ansonsten kargen Insel die besondere Form des traditionellen Weinanbaus von Lanzarote und begünstigt das Pflanzenwachstum im „Tal der 1.000 Palmen“.

Lanzarote mit dem Mietwagen entdecken

Der Lanzarote Airport liegt zwischen der geschäftigen Inselhauptstadt Arrecife und Puerto del Carmen. Vielleicht liegt es an den vielen dort lebenden Lanzerotenos, dass sich die Metropole Arrecife irgendwie doch einen Hauch des Fischerdorf-Charakters mit maritimem Flair bewahren konnte. Besonders die meist weißen Häuserfassaden und würfelförmige Bauweise aller Gebäude in den Ortschaften auf Lanzarote fallen ins Auge. César Manrique, ein einheimischen Künstler, versuchte seine Liebe zu Lanzarote auszudrücken und die wilde und lebendige Schönheit der Natur und Landschaft der kanarischen Insel mit der Lebensweise und Architektur des Menschen in Einklang zu bringen. Seine architektonisch beeindruckenden Werke können auf Lanzarote besichtigt werden. Es lohnt sich ein Besuch in dem von Cesar Manrique gebauten Restaurant El Diablo, das über dem heißesten Punkt des Nationalparks Timanfaya steht. Das spezielle Highlight des Restaurants ist der Vulkangrill, mit dem Teile der Speisen zubereitet werden.

Der Nationalpark Timanfaya selbst ist ein Natur-Erlebnis, das Sie nicht verpassen sollten.

Haben Sie gewusst, dass Lanzarote die größte Kamelzucht der kanarischen Inseln beherbergt? Die Züchter blicken auf eine lange Tradition in der Haltung von Dromedaren zurück. Früher eingesetzt als Nutztiere und für den Ackerbau, dienen diese Tiere heute überwiegend Touristen als „Taxi“. Fahren Sie mit dem Mietwagen bis nach Uga, wo sich der Startpunkt der spannenden und beliebten Kamelsafaris befindet. Auf einem sicher unvergesslichen Ausritt zieht die Karawane zum Visitor Center Islote de Hilario.

Wenn Sie lieber auf das Geschaukel auf dem Rücken der Dromedare verzichten möchten, parken Sie Ihren Mietwagen direkt am Visitor Center. Timanfaya ist für Autos gesperrt, aber es werden besondere Bustouren entlang der Vulkanroute angeboten, die tiefer in die erstaunliche, durch erkaltete Lava gebildete Mondkraterlandschaft vordringen. Das wilde Farbenspiel wirkt atemberaubend, wenn sich die Feuerberge je nach Lichteinfall glutrot bis tiefschwarz vor einem auftun.


Weiterführende Links

Teil I Teneriffa, Teil II Fuerteventura, Teil III Gran Canaria

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